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WIRKSTOFFE & RECHT

Pilze mit psychoaktiven Wirkstoffen

Bestimmte Pilze enthalten psychoaktive Wirkstoffe. Ihre rechtliche Einordnung hängt insbesondere von den jeweils enthaltenen Substanzen ab.

Pilze (Zauberpilze / Magic Mushrooms / Psilos)

Wenn wir hier von Pilzen reden auf dieser Drogenwebseite meine ich psychoaktive Pilze, die Psilocybin und Psilocin enthalten. Da diese Wirkstoffe dem des LSD stark ähneln spricht man auch von halluzinogenen Pilzen. Psilocybinhaltige Pilze findet man weltweit. Der Spitzkegelige Kahlkopf ist eine Art davon und auch in unseren Breiten zu finden. Bekannt ist aber auch der Kubanische Kahlkopf sowie der Blauende Kahlkopf.

Psilocybin und Psilocin stehen auch in der Anlage 1 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) und ähneln dem Serotonin. Psilocin nutzt zumindest auch dieselben Andockstellen (Rezeptoren) wie das Serotonin es macht. Man kann also erahnen, dass dadurch ein bereits vorhandenes noch blasses Glücksgefühl weiter gesteigert werden kann.

Andererseits kann durch Psilocybin und Psilocin, - man muss hier korrekterweise erwähnen, dass Psilocin der eigentliche halluzinogene Wirkstoff ist, da es das Produkt von Psilocybin ist-, aber auch eine bereits vorhandene melancholische Grundstimmung verstärkt werden. Wie bereits gesagt: Ähnlich wie beim LSD, weswegen ich hier wegen der möglichen Wirkungen beim Menschen auf meine Ausführungen beim LSD verweise.

Psilocybin und Psilocin zählen also genauso wie das LSD zu den psychedelischen Drogen (Psychedelika).

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